Rote Linsen sind eine der besten pflanzlichen Eisenquellen überhaupt und dabei unkompliziert zu verarbeiten. Diese Bratlinge sind weich, gut zu greifen und eine vollwertige vegetarische Hauptmahlzeit, nicht nur eine Beilage.
Warum rote Linsen eine gute Eisenquelle sind
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung führt Hülsenfrüchte wie Linsen unter den pflanzlichen Eisenlieferanten. Warum die reine Zahl auf der Packung dabei wenig aussagt und worauf es stattdessen ankommt, erklären wir ausführlich im Artikel Eisen in der Beikost.
Wie du die Eisenaufnahme noch verbesserst
Pflanzliches Eisen wird vom Körper schlechter aufgenommen als Eisen aus Fleisch. Vitamin C kann das ausgleichen, wie auch Prof. Dr. Frank Jochum in unserem Interview zur Beikost bei Frühgeborenen bestätigt. Ein Stück Paprika oder etwas Obst dazu ist deshalb keine Nebensache, sondern verbessert die Eisenaufnahme aus den Linsen spürbar.
Zubereitung ohne Pfanne
In der Pfanne werden die Bratlinge am knusprigsten. Im Backofen gelingen sie bei 200 Grad Ober- und Unterhitze in etwa 20 Minuten, einmal wenden nicht vergessen. In der Heißluftfritteuse reichen meist 12 bis 15 Minuten bei 190 Grad.
Müssen die Linsen eingeweicht werden?
Nein. Rote Linsen sind geschält und müssen anders als andere Hülsenfrüchte nicht eingeweicht werden. Sie sind bereits nach 10 bis 12 Minuten weich gekocht, das macht sie für den Alltag besonders praktisch.
Aufbewahren und einfrieren
Im Kühlschrank halten sich die Bratlinge etwa zwei Tage. Sie lassen sich gut einzeln vorfrieren und dann in einem Beutel sammeln. Vor dem Servieren einmal gut durcherhitzen, dann sind sie wie frisch gemacht.







