Diese Frikadellen sind ein richtig guter Einstieg, wenn du deinem Baby Fleisch anbieten möchtest. Sie lassen sich super greifen und das Gemüse ist schon mit drin. Außerdem sind sie weich genug, dass sie auch ganz ohne Zähne funktionieren. Und das Beste: Ihr könnt sie alle zusammen essen, denn sie schmecken auch Erwachsenen.
Du hast keine Pfanne frei? Kein Problem
In der Pfanne gelingen sie am schnellsten, aber du bist nicht darauf angewiesen. Im Backofen brauchen sie bei 180 Grad Ober- und Unterhitze etwa 20 bis 25 Minuten. Das lohnt sich vor allem, wenn du gleich eine größere Menge machen möchtest. In der Heißluftfritteuse geht es deutlich schneller, dort schaust du am besten nach etwa zwölf Minuten einmal nach.
Hackfleisch: Darauf solltest du achten
Hackfleisch gehört für Babys immer vollständig durchgegart auf den Teller. Der Grund ist einfach: Bei Hack ist die Oberfläche im Verhältnis zur Menge sehr groß. Dadurch können sich Keime leichter verteilen als bei einem Stück Fleisch am Stück. Wenn du dir unsicher bist, schneide einfach ein Bällchen auf und schau nach, ob es innen wirklich durch ist.
Und noch etwas, das viele am Anfang unterschätzen: Die Bällchen bleiben innen deutlich länger heiß als außen. Lass sie also in Ruhe abkühlen und prüfe die Temperatur lieber an einer aufgeschnittenen Hälfte, bevor du sie servierst.
Salz brauchst du übrigens keins. Möhre und Zucchini bringen genug Geschmack mit. Milde Kräuter kannst du aber gern dazugeben, dein Baby lernt so ganz nebenbei neue Aromen kennen.
Mein Tipp für eine eisenbewusste Mahlzeit
Rindfleisch ist eine der besseren Eisenquellen. Eisen wird ab etwa dem sechsten Monat zum Thema, weil die Reserven aus der Schwangerschaft dann langsam zur Neige gehen. Kombiniere die Frikadellen deshalb gern mit etwas Vitamin-C-reichem Gemüse wie Brokkoli oder Paprika, denn Vitamin C kann die Eisenaufnahme unterstützen. Dazu passen zum Beispiel Reis-Hirse-Bällchen.
Aufbewahren und einfrieren
Im Kühlschrank halten sich die Bällchen etwa zwei Tage. Weil aus der Menge ziemlich viele werden, lohnt es sich, gleich einen Teil einzufrieren. Lass sie dafür erst abkühlen und friere sie einzeln auf einem Brett vor. Danach füllst du sie in einen Beutel, so kleben sie nicht zusammen. Vor dem Servieren erhitzt du sie noch einmal vollständig durch, dann sind sie wie frisch gemacht.





