Zucchini-Pommes sind ein einfaches Fingerfood für den Beikoststart. Die Sesamkruste gibt den Streifen Halt, sodass sie in der Faust nicht sofort zermatschen. Aus der Menge werden eine Babyportion und eine Portion für Erwachsene.
Warum die Panade hier einen Zweck hat
Gegarte Zucchini wird schnell sehr weich. Zwischen kleinen Fingern zerfällt sie dann, bevor sie im Mund ankommt. Die dünne Sesamkruste hält die Streifen zusammen und macht sie greifbar.
Die Panade macht die Zucchini greifbar, ohne sie hart zu machen.
Achte darauf, dass die Pommes trotzdem weich bleiben. Sie sollten sich zwischen Daumen und Zeigefinger noch zerdrücken lassen.
Sesam ist ein Allergen
Sesam gehört zu den 14 kennzeichnungspflichtigen Allergenen und wird beim Beikoststart oft übersehen. Hinauszögern bringt keinen Vorteil, im Gegenteil: früher Kontakt gilt heute als günstig.
Biete das Rezept beim ersten Mal tagsüber an und beobachte dein Baby danach. Mehr dazu bei Sesam für Babys.
Die richtige Form
Schneide die Zucchini in drei Rollen und diese jeweils in Achtel. So entstehen längliche Streifen, die oben aus der Faust herausschauen.
Würfel sind für den Anfang ungeeignet. Sie verschwinden in der Hand und landen als Ganzes im Mund.
Ohne Salz würzen
Das Paprikapulver bringt Farbe und ein mildes Aroma, ganz ohne Salz. Verwende edelsüßes Pulver, nicht scharfes oder geräuchertes.
Etwas Olivenöl gehört dazu. Fett hilft dem Körper, fettlösliche Vitamine aus dem Gemüse aufzunehmen.
Aufbewahren
Frisch aus dem Ofen schmecken sie am besten, weil die Kruste dann noch knusprig ist. Im Kühlschrank halten sie sich einen Tag.
Zum Einfrieren eignen sie sich weniger gut. Die Panade weicht beim Auftauen durch und die Zucchini verliert ihre Struktur.






