Diese Muffins sind ein guter Weg, Fisch in die Beikost zu bringen. Sie halten so gut zusammen, dass sie sich problemlos in der Faust greifen lassen, und sind dabei weich genug für Babys, die noch keine Zähne haben. Aus der Menge werden eine Babyportion und zwei Portionen für Erwachsene.
Warum Lachs beim Beikoststart passt
Fetter Seefisch liefert Omega-3-Fettsäuren und Jod. Beides kommt in der Beikost häufig zu kurz. Lachs ist dabei vergleichsweise gering mit Quecksilber belastet, anders als Raubfische wie Thunfisch oder Hecht.
Ein bis zwei Fischmahlzeiten pro Woche gelten als sinnvoll. Mehr zu Sorten und Formen liest du bei Lachs für Babys.
Der wichtigste Schritt: die Gräten
Taste den gegarten Lachs sorgfältig ab, bevor du ihn zerpflückst. Auch Filet enthält manchmal noch feine Gräten. Tiefkühlfilet ist meist zuverlässiger entgrätet als Frischware von der Theke.
Nimm dir dafür Zeit und arbeite bei gutem Licht. Dieser Schritt entscheidet darüber, ob das Rezept für dein Baby geeignet ist.
Taste jedes Stück Lachs einzeln ab, auch bei Filet.
Ist der Lachs sauber, geht es an den Geschmack der restlichen Zutaten.
Ohne Salz, aber nicht ohne Geschmack
Salz braucht dein Baby nicht. Der Schnittlauch bringt genug Aroma mit, und die Süßkartoffel sorgt für eine milde Süße.
Wenn ihr als Erwachsene nachwürzen möchtet, tut das erst auf dem Teller. So muss niemand zweimal kochen.
Form und Größe
Backe die Muffins in kleinen Förmchen. Ein fertiger Muffin lässt sich gut in der Faust halten und oben abbeißen, genau wie beim Baby-led Weaning gewünscht.
Ab dem Pinzettengriff, etwa ab dem achten bis zehnten Monat, kannst du sie auch in Spalten schneiden.
Aufbewahren und einfrieren
Im Kühlschrank halten sich die Muffins etwa zwei Tage. Einfrieren funktioniert gut: erst vollständig abkühlen lassen, dann einzeln vorfrieren und in einen Beutel füllen.
Vor dem Servieren einmal vollständig durcherhitzen und wieder abkühlen lassen. Fisch gehört immer gut durchgegart auf den Teller.







