Quinoa gilt als Nährstoffbombe und ist mittlerweile in fast jedem Supermarkt zu finden. Für die Beikost ist sie gut geeignet, wenn du ein paar Punkte bei der Zubereitung beachtest.
Ab wann darf mein Baby Quinoa essen?
Ab der Beikostreife. Quinoa gehört nicht zu den klassischen Allergenen und kann wie anderes Getreide früh in den Speiseplan aufgenommen werden.
Ist Quinoa für BLW geeignet?
Ja, mit einer Einschränkung: Die einzelnen Körner sind winzig und lassen sich schlecht gezielt greifen. Als Brei, in einem Pattie verarbeitet oder mit anderen Zutaten zu kleinen Bratlingen geformt funktioniert Quinoa dagegen gut fürs Selbst-Essen.
Lose gekochte Quinoakörner sind fürs Greifen ungeeignet, ein Quinoa-Pattie dagegen schon.
Wie sollte Quinoa für Babys zubereitet werden?
Quinoa vor dem Kochen gründlich abspülen, das entfernt die bitter schmeckende Saponinschicht auf der Oberfläche. Anschließend in der doppelten Menge Wasser etwa 15 Minuten weich kochen, bis die Körner leicht aufgeplatzt sind.
Für BLW verarbeitest du die gekochte Quinoa am besten weiter. Vermische sie mit etwas Ei oder Kartoffel und forme kleine Bratlinge, oder rühre sie unter einen Gemüsebrei, der sich zu einem Pattie formen lässt.
Quinoa ohne Zähne
Weich gekochte Quinoa lässt sich gut mit dem Zahnfleisch zerdrücken. Als Pattie oder Bratling ist die Konsistenz insgesamt weich genug, um auch ohne Zähne bewältigt zu werden.
Welche Form und Größe eignet sich für BLW?
Fingerdicke Bratlinge oder Patties aus Quinoa und Gemüse sind die praktikabelste Form. Lose Körner, egal wie weich gekocht, bleiben schwer greifbar und landen eher auf dem Boden als im Mund.
Kann man Quinoa für Babys einfrieren?
Ja. Gekochte Quinoa und daraus geformte Bratlinge lassen sich gut portionsweise einfrieren. Vor dem Servieren vollständig auftauen und erwärmen.
Stand: September 2026. Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung.





