Zwetschgen sind eine Unterart der Pflaume, länglicher, blauer und etwas säuerlicher im Geschmack. Ein praktischer Unterschied macht sie für die Beikost sogar einfacher.
Ab wann darf mein Baby Zwetschgen essen?
Zwetschgen eignen sich ab der Beikostreife. Sie enthalten etwas mehr Fruchtsäure als Pflaumen, das Fruchtfleisch ist fester und weniger saftig.
Was unterscheidet Zwetschge und Pflaume in der Praxis?
Der Kern der Zwetschge ist zwar größer als bei der Pflaume, löst sich dafür aber viel leichter vom Fruchtfleisch. Das macht das Entkernen im Küchenalltag oft einfacher und schneller.
Muss ich die Schale entfernen?
Die blaue Farbe der Schale stammt von Antioxidantien, ein Grund, sie bei reifen, weichen Früchten dranzulassen. Ist die Schale zäh oder dein Baby noch ungeübt im Kauen, lässt sie sich nach kurzem Blanchieren in heißem Wasser leicht abziehen.
Wirken Zwetschgen genauso abführend wie Pflaumen?
Ja, der hohe Ballaststoffgehalt wirkt bei beiden ähnlich anregend auf die Verdauung. Bei größeren Mengen kann das zu weicherem Stuhl führen, das ist kein Grund zur Sorge.
Welche Form und Größe eignet sich für BLW?
Halbiere die Zwetschge, entferne den Kern und schneide das Fruchtfleisch in Spalten. Die Kerne enthalten zudem cyanogene Glykoside, aus denen beim Zerkauen Blausäure entsteht, mehr dazu unter Blausäure in Lebensmitteln. Achte auf ausreichende Reife, unreife Zwetschgen sind fest und deutlich saurer.
Kann man Zwetschgen für Babys einfrieren?
Ja, entsteint und in Spalten oder halbiert. Zwetschgen eignen sich wegen des geringeren Wassergehalts sogar etwas besser zum Einfrieren als Pflaumen, sie werden beim Auftauen weniger matschig.
Stand: September 2026. Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung.





