Nektarinen sind eine glättschalige Variante des Pfirsichs, ohne den Flaum, dafür mit einem eigenen Punkt, auf den es sich zu achten lohnt.
Ab wann darf mein Baby Nektarine essen?
Reife Nektarine eignet sich ab der Beikostreife. Sie ist mild, süß und wird meist gut vertragen.
Was unterscheidet Nektarine und Pfirsich?
Botanisch ist die Nektarine eine Mutation des Pfirsichs, entstanden durch eine unbehaarte Schale. Das Fruchtfleisch ist etwas fester und tropft weniger. Für die Beikost bedeutet das vor allem: Die Schale lässt sich nicht so leicht als störend im Mund wahrnehmen wie beim Pfirsich, muss also seltener entfernt werden.
Was ist mit Pestizidrückständen?
Ein Test von Öko-Test fand in vielen Nektarinen mehrere Pestizide gleichzeitig, teils auch als bedenklich eingestufte. Nur eines von zwölf getesteten Produkten war Bio-Ware. Das niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz beobachtete zudem über vier Jahre eine Verschärfung der Rückstandssituation. Bio-Nektarinen oder gründliches Schälen sind deshalb eine überlegenswerte Vorsichtsmaßnahme.
Was ist mit dem Kern?
Der Kern muss vollständig entfernt werden, bevor du die Frucht anbietest. Wie beim Pfirsich ist er hart und gehört nie mit auf den Teller. Die Kerne enthalten zudem cyanogene Glykoside, aus denen beim Zerkauen Blausäure entsteht, mehr dazu unter Blausäure in Lebensmitteln.
Welche Form und Größe eignet sich für BLW?
Halbiere die Nektarine, entferne den Kern und schneide das Fruchtfleisch in dicke Spalten. Ist die Frucht noch fest, dämpfe sie kurz, bis sie sich leicht zerdrücken lässt.
Kann man Nektarinen für Babys einfrieren?
Ja, entsteint und in Spalten. Aufgetaut wird das Fruchtfleisch weicher und eignet sich gut für Püree oder als Zutat im Joghurt.
Stand: September 2026. Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung.





