Fett hat beim Beikoststart einen besseren Ruf verdient, als es oft hat. Babys brauchen es.
Ab wann darf mein Baby Butter essen?
Butter ist ab der Beikostreife geeignet.
Warum Fett wichtig ist
Der Energiebedarf im ersten Lebensjahr ist hoch, der Magen aber klein. Fettreiche Lebensmittel helfen, den Bedarf mit kleinen Mengen zu decken. Außerdem braucht der Körper Fett, um die Vitamine A, D, E und K aufzunehmen. Fettarme Produkte sind für Babys deshalb nicht sinnvoll.
Welche Menge?
Dünn aufs Brot oder ein Stückchen ans Gemüse reicht. Es geht nicht um große Mengen, sondern darum, Fett nicht bewusst wegzulassen.
Butter, Öl oder Margarine?
Butter ist unproblematisch. Für die Fettsäurezusammensetzung sind pflanzliche Öle wie Rapsöl günstiger, deshalb lohnt der Wechsel. Margarine ist nicht nötig.
Was ist mit Salz?
Gesalzene Butter trägt zur Salzmenge bei. Wenn du magst, nimm ungesäuerte oder ungesalzene Butter, entscheidend ist es bei den kleinen Mengen aber nicht.
Eisen
Butter liefert praktisch kein Eisen. Sie ist ein Fettlieferant, kein Nährstoffträger für die Eisenversorgung. Wie die Sterne-Bewertung zustande kommt und welche Lebensmittel wirklich liefern, steht in Eisen bei BLW.
Warum ungesalzene Varianten die bessere Wahl sind, erklärt Salz in der Beikost.
Stand: August 2026. Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung.





